Berichte
"Jesus" nur ein Name, oder etwa mehr?
Hallo Biker, wer ist "Jesus" für Dich?
Gertrud und ich befinden uns in der Absicht, mit unserem Auto am Ortsbeginn
von Ochsenhausen, von einer Kreisstrasse als Linksabbieger in eine
Bundesstrasse einzubiegen.
Ein Bild vom Verkehrsfluss machend, halte ich an.
Wir schauen beide nach links auf der Gegenfahrbahn kommt nichts, rechts
kommen drei Fahrzeuge aber noch ca. 350 Meter entfernt, dann schauen wir
nochmals nach links und rechts, auf der Gegenfahrbahn von links kommt
weiterhin kein Fahrzeug, die rechts sind noch immer weit genug weg.
Ich fahre los und mit einemmal sehe auf der zu überquerenden Gegenfahrbahn
ein Auto voll auf uns zu rasen.
In wenigen Sekundenbruchteilen wird mir bewusst, wenn der Wagen jetzt in
meine Seite kracht, bin ich auf der Stelle tot, oder Gertrud und ich
mindestens schwer verletzt.
Gertrud erfasst diese sehr lebensbedrohliche Situation genauso wie ich und
tut das einzig Richtige. Gertrud ruft nur den Namen: "Jesus"
Unser Auto fast stehend, wird vorwärts bewegt.
Weitere Gedanken von mir: Jetzt rast das Auto voll in den Kofferraum, ist
immer noch besser als tot, oder schwer verletzt zu sein.
Unser Wagen wird wie von "Geisterhand" von Jesus aus der Gefahrenzone
heraus geführt. Ohne zitternde Knie stieg ich aus dem Auto, um mich bei dem rasenden
Autofahrer zu entschuldigen. Dieser rief auf mich zukommend: "Ist Ihnen etwas passiert, habe ich ihr
Auto beschädigt?
Es ist gar nichts, aber auch gar nichts geschehen. Ich habe Ihm eine
Bikerbibel nebst einer Einladung zu unserem Bikergottesdienst geschenkt mit
den Worten:
"Sie sind ja wahrscheinlich kein Motorradfahrer, aber ich schenke Ihnen
diese Biker-Bibel dennoch. Er erwiederte, dass er Motorradfahrer ist und
dass er auf jeden Fall zu unserem Motorradfahrer-Gottesdienst kommen wird.
Wieder im Auto Platz nehmend, drückten wir "Jesus" gegenüber unseren Dank
aus (Gebet), für diese besondere Bewahrung.
Wir können uns gegenseitig, den Sinn dieser Situation nicht erklären, nur
"Jesus" weiss ihn.
"Psalm 50,15" ist auch für Dich in gefährlichen und brenzligen Situationen
bestimmt: "Rufe mich an in der Not, so will ich Dich erretten und Dir helfen, und Du
sollst mich preisen!
Nur wenn Du rufst, erfährst Du den ganz persönlichen Schutz von "Jesus"
"Rufe mich an in der Not!", Gertrud hat dies getan.
"So will ich Dich erretten!" Er "Jesus" hat uns aus der Gefahrenzone
geführt. "Und Du sollst mich preisen!" Wir bedankten uns bei "Jesus" (Jeder von uns
mit seinem Dankgebet)
Danke "Jesus" für dein Eingreifen, deinen Schutz und deine Bewahrung.
Gertrud und Hubert
Pressebericht von 2007
Seit 10 Jahren gibt es die C-Biker Oberschwaben
„Der Mensch steht im Vordergrund“
VON BARBARA MÜLLER
Eine Augenweide für alle Motorradfans: Tolle Maschinen
laden zum Durchstarten ein.
Der alljährliche Gottesdienst für Motorradfahrer in
Richlisreute bei Schlier ist immer gut besucht.
„Es gibt für mich nichts Schöneres, als mit meinem Motorrad und meiner Frau Gertrud als Sozia durch die Natur zu fahren, beim Anhalten den Duft frisch gemähter Wiesen zu schnuppern und mit Freunden irgendwo eine gemütliche Pause einzulegen“, schwärmt Hubert Bischof. Vor sechs Jahren hatte er die Idee, dass es außer ihm noch mehr Leute geben müsse, denen Motorradfahren und der christliche Glaube wichtig sind. Der überzeugte Christ schrieb Kirchengemeinden in der Region Bodensee-Oberschwaben an und stieß auf große Resonanz. „13 Biker meldeten
sich zum ersten Treffen an, gekommen sind dann sogar 25“, erzählt er.
Mit Begeisterung wurden gemeinsame Motorradausfahrten geplant, ein monatlicher Stammtisch wurde gegründet und auch die Gestaltung eines Motorradfahrer-gottesdienstes wurde angeregt. Nur wenig später, im Juni 2002, fand der erste
dann in Richlisreute bei Schlier statt. „Wir haben bewusst die grüne Wiese bei einem Bauernhof als Veranstaltungsort ausgewählt“, sagt Bischof. Mittlerweile kommen bis zu 500 Biker zu der „Motorradmesse im Grünen“ und: „Es hat noch nie geregnet.“
Erlöse aus der Bewirtung werden für soziale Projekte gespendet.
Den Namen „C-Biker“ (Christliche Biker) haben die Motorradfreunde bewusst
gewählt. „Bei uns steht der Mensch im Vordergrund“, betont Bischof. Die C-Biker
sind überkonfessionell und es gibt keinen Mitgliedsbeitrag. Durch die gemeinsamen
Ausfahrten und monatlichen Treffen sind Freundschaften entstanden. „Dabei sind wir eigentlich ein bunter Haufen“, berichtet der gelernte Flugzeugmechaniker und Flugzeugbauer. Fast alle Altersklassen und die verschiedensten Berufsgruppen
sind vertreten. Doch auch außerhalb der gemeinsamen Touren und Treffen sind die C-Biker füreinander da, wenn Hilfe benötigt wird. In den vergangenen sechs Jahren ist eine starke Kameradschaft entstanden. „Wir sind immer wieder dankbar, wenn wir unversehrt von den Ausfahrten zurückkehren“, sagt Bischof. Einmal im Jahr wird ein Sicherheitstraining absolviert. Auch eine eigens für Motorradfahrer kreierte
„Bikerbibel“ ist immer mit dabei. Diese präsentieren die C-Biker jedes Jahr auf der Internationalen Motorradmesse in Friedrichshafen.
